Otto Bennewitz, Von-Brug-Str. 22, 82467 Garmisch-Partenkirchen - Tel. 08821/50180

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Geschichte

Seit über 350 Jahren Kürschner-Handwerk in der Familie Bennewitz.

Eine bis 1557 zurückreichende Familienchronik enthält mancherlei wertvolle Hinweise. Nach einem Eintrag, der den edlen Sinn des Wahrzeichens der Familie Bennewitz klären könnte, sucht man indes vergebens. Einer im Sagenschatze des Wurzener Landes auf unser Zeitalter überkommenen Erzählung nach hat es mit dem Pelzmännchen des Hauswappens folgende Bewandtnis:

Als junger Mann zog einst ein Wurzener Handwerkersohn auf Wanderschaft. Sie führte ihn bis in fremde Weltteile. Seine Mutter, einst reich begütert, war unter dem Drucke allgemeiner Wirtschaftsnotlage völlig verarmt. Von der Ahne her wusste sie von einem angeblichen im Hause verborgenen Schatz. Sie suchte dauernd danach, grub und hackte, ohne etwas zu finden. Als die Not groß und die Witwe der Verzweiflung nahe war, hatte einer ihrer Seidenhasen wegen der Unebenheiten in Hof und Stall einen Weg ins Freie gefunden. Ein umfallendes Brett zerschlug ihm das Pfötchen. Während die Meisterin das Tier in die Werkstatt nahm und es verband, klopfte es an der Haustür. Mit dem "Nickel" im Arme öffnete sie. Ein stattlicher Mann trat ihr entgegen nahm ihr das Tier ab und trug es ins Hinterstübchen. Beim Schein der inzwischen angezündeten Rüböllampe erkannte die Meisterin den aus fremden Lande heimgekehrten Sohn. Er bannte der Mutter Sorgen mit einem Schlage. Das Glück hatte ihm Reichtümer in den Schoß geworfen. Am Stammhaus ließ er bei dessen Umbau zum Gedenken an seine glückhafte Heimkehr von der Weltreise ein in Stein gehauenes Pelzmännchen anbringen, das einen reisenden Kaufmann mit einem Nickel im Arme darstellt. Das war im Jahre 1629.

Die Kürschnerfamilie Bennewitz führt ihre Ahnenreihe fast bis in die gleiche Zeit zurück. Der Sohn eines Döbelner Bürgers, 1652 geborener David Bennewitz, zog als Jungmeister in das Haus an der Marktecke ein. Ihm folgte sein als 6. Kind geborener Sohn Christian Bennewitz, der 1720 das Geschäft übernahm. Ein 1721 erstgeborener Sohn David Bennewitz lebte im Stammhaus als Kürschner bis 1790. Er übergab schon 1760 seinem Sohne Christian Bennewitz, der bis 1813 das väterliche Handwerk an gleicher Stelle betrieb. Ein 1803 geborener Sohn Johann Christian Bennewitz blieb ebenfalls dem Beruf der Väter treu. Er verstarb früh 1841, während ihn seine Witwe um 42 Jahre überlebte. Der als zweites Kind geborene Sohn Karl Friedrich Bennewitz übernahm 1862 das bis dahin von der Mutter geführte Geschäft. Aus seiner mit Ida Amalie Heyne geschlossene Ehe ging als einziger Sohn Ernst Oskar Bennewitz (1865-1934) hervor. Als während des Militärdienstes der Vater starb, kehrte er als sog. Mutterernährer ins Elternhaus und zum Kürschner-Handwerk zurück. Das durch Erbfolge nun auf Oskar Bennewitz Witwe Frau Marie geb. Eilers und drei Kinder übernommen wurde. Der als drittes Kind 1908 geborene Sohn (2 Schwestern) Rudolf Siegfrid Andreas Bennewitz Kürschnermeister und Kaufmann übernahm danach das Geschäft. Die Mutter Marie Bennewitz starb 1955 mit 85 Jahren. Dazwischen waren die Kriegswirren und wie so viele mussten sie im Jahre 1952 ihre Heimat Wurzen und das im Jahre 1503 erbaute Geschäftshaus verlassen. Seit dem ist mit viel Fleiß und Entbehrung das Geschäft in Frankfurt neu aufgebaut worden. Rudolf Bennewitz verstarb leider sehr früh 1967 mit 58 Jahren. Aus seiner mit Gerda Lucia Müller geschlossenen Ehe gingen als Söhne Andreas Bennewitz, geb. 1944, und Christian Martin Otto Bennewitz, geb. 1946, hervor. Otto Bennewitz erlernte das väterliche Handwerk in Frankfurt und schloß die Lehre mit besonderen Auszeichnungen ab. Sein Bruder Andreas lernte Kaufmann. 1973 erwarb Otto Bennewitz in München den Meisterbrief im Kürschner-Handwerk. Zusammen mit seinem Bruder führte er das elterliche Geschäft noch bis 1978. Im Jahre 1979 machte sich der Kürschnermeister Otto Bennewitz in Garmisch-Partenkirchen sebständig und führt nach alter Tradition das Kürschner-Handwerk in der 10. Generation weiter.

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